Rechtliches 3. Mai 2017, 15 Uhr 49

Kartellrecht: Kartell- und Wettbewerbsrechts-Änderungsgesetz 2017

Das KaWeRÄG 2017 zur leichteren privaten Durchsetzung wettbewerbsrechtlicher Schadenersatzansprüche von Konsumenten und Unternehmern ist - teilweise rückwirkend - am 1. Mai 2017 in Kraft getreten: 

  • Wenn ein Kartell vorliegt, wird ein Schaden widerleglich vermutet.
  • Jeder Geschädigte hat das Recht auf Schadenersatz im Fall einer Wettbewerbsrechtsverletzung.
  • Eine Wettbewerbsrechtsverletzung ist jede Zuwiderhandlung gegen das Kartellverbot, das Missbrauchsverbot und das Verbot gegen Vergeltungsmaßnahmen.
  • Der Schadenersatz umfasst auch den entgangenen Gewinn und Zinsen ab Schadenseintritt.

Quasi in letzter Sekunde in das Kartell- und Wettbewerbsrechts-Änderungsgesetz 2017 hineingerutscht ist eine (weitere) Ausnahme vom Kartellverbot. Vom Kartellverbot ausgenommen sind ab 1. Mai 2017 Vereinbarungen zwischen Zeitungsverlagen und Presse-Grossisten, soweit diese Vereinbarungen für den flächendeckenden und diskriminierungsfreien Vertrieb von Zeitungen im stationären Einzelhandel erforderlich sind.

Aus der Kanzlei 27. September 2016, 00 Uhr 00

Kartellrecht: Intensiv-Seminar Medienkartellrecht am 24. Oktober 2016

Die österreichische und internationale Medienbranche ist seit Jahren mit dem größten Strukturwandel seit der Erfindung des Buchdruckes konfrontiert. In diesem Strukturwandel wird der Wettbewerb intensiver. Medienunternehmen versuchen ihre Print-Marktmacht in die digitalen Medienmärkte zu übertragen. Die Zahl von Fusionen und Kooperationen im Medienbereich steigt.
Martin Maxl wird aus diesem Grund in einem Medienkartellrecht-Intensiv-Seminar die aktuellen medienkartellrechtlichen österreichischen, deutschen und EU-Entscheidungen besprechen und den Medien-Praktikern Tipps und Hinweise zum erfolgreichen und praxisrelevanten Umgang mit dem Medienkartellrecht, insbesondere bei Fusionen und Kooperationen geben. Das Intensiv-Seminar findet am 24. Oktober 2016 von 16:00 - 20:00 Uhr in den Räumen der Kanzlei in 1010 Wien, Ebendorferstraße 6, statt. Anmeldungen telefonisch unter 01 / 336 5555 (Katja Kleinhansl) oder unter k.kleinhansl(at)maxl-sporn.at.

23. September 2016, 00 Uhr 00

Stiftungsrecht: Erste Stiftung nach dem Bundes-Stiftungs- und Fondsgesetz 2015

Alexander Sporn hat im Auftrag von privaten Klienten eine der ersten gemeinnützigen Stiftungen auf der Grundlage des Bundes-Stiftungs- und Fondsgesetzes 2015 erfolgreich konzipiert und errichtet. Das Bundesgesetz vom 27. November 1974 über Stiftungen und Fonds war altmodisch und reformbedürftig. Im Zuge des Gemeinnützigkeitsgesetzes 2015 wurde das Bundes-Stiftungs- und Fondsgesetz durch die Annäherung an das deutlich jüngere Privatstiftungsgesetz modernisiert und liberalisiert. Durch die Reform sollten die Rechtsformen Stiftung und Fonds attraktiver werden und die gemeinnützige Stiftungskultur in Österreich gefördert werden.

1. September 2016, 00 Uhr 00

Aus der Kanzlei: Eintritt von Samantha Maria Gabriel als Rechtsanwaltsanwärterin

Wir freuen uns, eine neue Rechtsanwaltsanwärterin in unserem Team zu begrüßen. Mag. Samantha Maria Gabriel, LL.M. war nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Innsbruck mehr als zwei Jahre in Tiroler Rechtsanwaltskanzleien tätig. Nach dem Erwerb eines LL.M. an der Humboldt-Universität zu Berlin hat sie nun den nicht nur geographisch großen Schritt von Tirol nach Wien gewagt. Willkommen in unserer Kanzlei!

18. August 2016, 00 Uhr 00

Europäisches Forum Alpbach 2016

Nationales Verfassungsrecht und internationale Menschenrechtskonventionen verpflichten Unternehmen nicht unmittelbar. Sollen multinationale Unternehmen mit Sitz in der EU zur Einhaltung elementarer Menschenrechte im Globalen Süden rechtlich verpflichtet werden? Martin Maxl wird am 29. August im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach 2016 diese und ähnliche Fragen im "Roundtable: Menschenrechte und Unternehmensstrafrecht - Eine europäische Herausforderung" diskutieren. Für Interessierte: www.alpbach.org/de/session/law16-roundtable-menschenrechte-und-unternehmensstrafrecht-eine-europaeische-herausforderung/